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<title>Sandmann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Sandmann</span></h1>
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<p>Der <b>Sandmann</b> ist eine in der europäischen <a href="Mythologie" title="Mythologie">Mythologie</a> angesiedelte Sagengestalt. Nach der Überlieferung besucht er des Abends die Kinder, streut Schlaf bewirkenden <a href="Sand" title="Sand">Sand</a> in ihre Augen und lässt den <a href="Traum" title="Traum">Traum</a> entstehen. Den <a href="Schlafsand" title="Schlafsand">Schlafsand</a> reibt man sich am Morgen aus den Augenwinkeln. Die auf dieser Grundlage in Deutschland geschaffenen Serienfiguren des <i><a href="Unser_Sandm%C3%A4nnchen" title="Unser Sandmännchen">Ost-Sandmännchens</a></i> bzw. <i><a href="Sandm%C3%A4nnchen" title="Sandmännchen">West-Sandmännchens</a></i> erlangten internationale mediale Popularität.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wurzeln">Wurzeln</h2></div>

<p>Die <a href="Keltische_Religion" title="Keltische Religion">keltische Religion</a> kennt den <a href="Genius_cucullatus" title="Genius cucullatus">Genius cucullatus</a>, einen Schutzgeist und Kapuzen<a href="D%C3%A4mon" title="Dämon">dämon</a>.
</p><p>In der <a href="Griechische_Mythologie" title="Griechische Mythologie">griechischen Mythologie</a> bringen die <a href="Oneiroi" title="Oneiroi">Oneiroi</a> die Träume. Sie sind eine Gruppe von Dämonen, Söhne oder Brüder des <a href="Hypnos" title="Hypnos">Hypnos</a>, die Fledermäusen ähneln. Dabei gilt <a href="Morpheus" title="Morpheus">Morpheus</a>, ein Sohn des Schlafgottes Hypnos, als der verantwortliche Gott der Träume und Visionen. Er steht seinen Brüdern <a href="Phobetor" title="Phobetor">Phobetor</a> (von griech. <i>phobia</i>, φόβος „Furcht“, für <a href="Albtraum" title="Albtraum">Albtraum</a>) und <a href="Phantasos" title="Phantasos">Phantasos</a> vor. Menschen empfangen so im Traum Botschaften. Zum Beispiel erscheint Morpheus auf Geheiß des Hypnos der schlafenden <a href="Alkyone_(Trachis)" title="Alkyone (Trachis)">Alkyone</a>, die ihren Gatten <a href="Keyx_(Sohn_des_Heosphoros)" title="Keyx (Sohn des Heosphoros)">Keyx</a> erwartet, in dessen Gestalt, da dieser Opfer eines Schiffbruchs geworden ist.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Eingang der Höhle des Morpheus ist umwachsen von betäubenden Kräutern wie dem <a href="Schlafmohn" title="Schlafmohn">Schlafmohn</a>.
Für die Griechen und die <a href="Germanen" title="Germanen">Germanen</a> galten der Schlaf und der Tod als Geschwister. In der griechischen Mythologie ist <i>Hypnos</i> der Gott des Schlafes; sein Bruder ist <i><a href="Thanatos_(Mythologie)" title="Thanatos (Mythologie)">Thanatos</a></i>, der Gott des Todes.
</p><p>Der älteste Beleg für den „Sandmann“ findet sich in <a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Johann Christoph Adelungs</a> <i>Grammatisch-kritischem Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart</i> in der Ausgabe von 1798: „Ein Mann, der Sand führet, Sand verkauft. Im Scherze sagt man auch zu den Kindern, wenn sie schläfrig werden, und sich die Augen reiben, als wenn man ihnen Sand hinein gestreuet hätte, der Sandmann komme; Nieders. Sandsaier, Sandsäer.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <a href="Diminutiv" title="Diminutiv">Diminutiv</a> „Sandmännchen“ ist mindestens seit 1834 nachweisbar. In einem Beitrag der <i><a href="Wiener_Zeitschrift_f%C3%BCr_Kunst%2C_Literatur%2C_Theater_und_Mode" title="Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode">Wiener Zeitschrift</a></i> heißt es: „Endlich erschien sie, trieb das Sandmännchen vollends aus den Augen, und wußte, als sie sich zu mir auf den Sopha gesetzt, vom gestrigen Balle so viel Artiges und Heiteres zu erzählen, daß ich den Wunsch, hätte ich doch dabey an ihrer Seite seyn können, nicht zu unterdrücken vermochte.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Motivgeschichte">Motivgeschichte</h2></div>
<p>Die europäische Literatur kennt Morpheus durchaus als den „Schlummerkörner“ verstreuenden Traumgott,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wobei die Identifizierung nicht immer eindeutig erfolgt; auch dem Schlafgott Hypnos wird mitunter diese Rolle zuteil.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Tradition lassen sich deutlich zwei Varianten der Sandmannfigur unterscheiden: auf der einen Seite der augenausreißende Dämon, auf der anderen Seite der die Träume fabrizierende „Augenschließer“.
</p>

<p>Weiter floss in die Vorstellung des Sandmanns die Figur des Sandverkäufers ein, eines <a href="Wanderh%C3%A4ndler" title="Wanderhändler">Wanderhändlers</a>, der weißen Sand als Reinigungsmittel feilbot.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Kinderschreck">Der Kinderschreck</h3></div>

<p>Die westeuropäische Folklore wartet mit einer Vielzahl von Schreckfiguren auf, deren Bestimmung es war, des Abends die Kinder zum Nachhauseweg bzw. daheim zum Einschlafen zu bringen, wie den ziegenartigen <a href="Nachtbock" class="mw-redirect" title="Nachtbock">Nachtbock</a>, den <a href="Nachtkrabb" title="Nachtkrabb">Nachtkrabb</a>, den <a href="Nachtgiger" title="Nachtgiger">Nachtgiger</a>, den Bummelux, den <a href="Nachtrabe" class="mw-redirect" title="Nachtrabe">Nachtraben</a> oder im Hunsrück die Naachseil (Nachteule). Ihre Wesenszüge sind in unterschiedlichem Maße in die literarische Ausformung der bekannten Sandmannfigur mit eingeflossen.
</p><p><a href="E.T.A._Hoffmann" class="mw-redirect" title="E.T.A. Hoffmann">E.T.A. Hoffmanns</a> (1776–1822) <a href="Schauernovelle" class="mw-redirect" title="Schauernovelle">Schauernovelle</a> <i><a href="Der_Sandmann_(Hoffmann)" title="Der Sandmann (Hoffmann)">Der Sandmann</a></i> entwirft mit der Sandmanngestalt eine typische traditionelle <a href="Kinderschreckfigur#Für_Kinder,_die_nicht_ins_Bett_wollen" title="Kinderschreckfigur">Kinderschreckfigur</a>, deren Auftreten Furcht und Schrecken verbreitet. Sie setzt den Sand als eine für die Augen gefährliche und verletzende Waffe ein. Eine alte Amme schildert dem fragenden Kind im Gegensatz zu den aufgeklärten Eltern den Sandmann drastisch als
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„böser Mann, der kommt zu den Kindern, wenn sie nicht zu Bett gehen wollen, und wirft ihnen Händevoll Sand in die Augen, daß sie blutig zum Kopf herausspringen, die wirft er dann in den Sack und trägt sie in den Halbmond zur <a href="Atzung" class="mw-redirect" title="Atzung">Atzung</a> für seine Kinderchen; die sitzen dort im Nest und haben krumme Schnäbel, wie die Eulen, damit picken sie der unartigen Menschenkindlein Augen auf“<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Der_Träumebringer"><span id="Der_Tr.C3.A4umebringer"></span>Der Träumebringer</h3></div>
<p>Die Gestalt des heute bekannten Sandmanns wird im Wesentlichen auf die durch den dänischen Märchendichter <a href="Hans_Christian_Andersen" title="Hans Christian Andersen">Hans Christian Andersen</a> (1805–1875) erfahrenen biedermeierlichen Abmilderungen der ihm bekannten deutschen Tradition zurückgeführt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Andersen wählt für die Titelfigur den Namen der im Dänischen bekannten Gestalt des <i><a href="Ole_Luk%C3%B8je" title="Ole Lukøje">Ole Lukøje</a></i> („Ole Augenschließer“). Regelmäßig vor dem Schlafengehen besucht er die Kinder und verschließt ihnen die Augen mit „süßer Milch“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und erzählt eine Geschichte.
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Es gibt Niemand in der ganzen Welt, der so viele Geschichten weiß als Ole Luk-Oie! Er kann ordentlich erzählen.“<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Von seinen zwei mitgebrachten Regenschirmen spannt er den bebilderten auf über die „guten“ Kinder, woraufhin diese in lebendige Träume versinken, den anderen – ohne Bilder – über die unartigen, die daraufhin gar nichts träumen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Varianten">Varianten</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Skandinavien">Skandinavien</h3></div>
<p>Neben der dänischen Figur des <i>Ole Lukøje</i> ist im skandinavischen Raum die Gestalt des <i>Jon Blund</i> als Bringer des Schlafes bekannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Niederlande">Niederlande</h3></div>
<p>In den Niederlanden wird der tradierte Sandmann-Name <i>Klaas Vaak</i> auf den altniederländischen Ausdruck <i>vaak hebben</i> für Schlafen zurückgeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich_–_Tirol"><span id=".C3.96sterreich_.E2.80.93_Tirol"></span>Österreich – Tirol</h3></div>
<p>Rund um <a href="Innsbruck" title="Innsbruck">Innsbruck</a> bringt das <i>Pechmandl</i> (Pechmännlein) den Schlaf. Dieses kleine Männchen hat einen Strick bzw. eine Schnur in der einen Tasche und eine Büchse voll <a href="Pech_(Stoff)" title="Pech (Stoff)">Pech</a> bzw. Baumharz in der anderen Tasche. Das Pechmandl schleicht heimlich hinter die Kinder und streicht ihnen ein wenig Zirbenpech über die Augen. Dadurch fallen sogleich deren Augen zu und sie schlafen ein. Wozu das Pechmandl seine Schnur verwendet, ist ungeklärt. Eventuell wird dadurch das völlige Gefesseltsein der Glieder im Schlaf angedeutet.
</p><p>Es gab auch ein altes Pechmandllied in Tirol. Dieses ist jedoch verlorengegangen und es blieb nur mehr der Schlussreim erhalten:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Kommt’s Pechmandl mit da Schnua (Schnur), Druckt dem Kindl d’ Aug’n zua“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mr._Sandman_in_der_Musik"><i>Mr. Sandman</i> in der Musik</h2></div>
<p>Es gibt viele Lieder, insbesondere <a href="Wiegenlied" title="Wiegenlied">Wiegenlieder</a>, die die Figur des Sandmanns oder Sandmännchens aufgreifen.
</p><p>Im Oktober 1954 erschien die Single <i>Mr. Sandman</i> (<a href="Cadence_Records" title="Cadence Records">Cadence Records</a> 1247), gesungen von <a href="The_Chordettes" title="The Chordettes">The Chordettes</a>. Der Song von Pat Ballard<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde ihr größter Hit. Er kam am 20. Oktober 1954 in die US-Hitparade und erreichte Platz 1,<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Großbritannien kam die Single auf Platz 11.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>The Chordettes war eine <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">US-amerikanische</a> <a href="A_cappella" title="A cappella">A-cappella</a>-<a href="Girlgroup" title="Girlgroup">Girlgroup</a>. Das Gesangsquartett hatte zwischen 1954 und 1961 acht Top-20-Hits in der Hitparade. In dieser Zeit gab es einen Umbruch der populären Musik zum Rock ’n’ Roll. Die Chordettes gelten als Prototyp für die zahlreichen nach ihnen kommenden Girlgroups.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Lied beginnt mit der Textzeile <i>Mr. Sandman, bring me a dream / Make him the cutest that I’ve ever seen</i>. Thematisiert wird ein erotischer <a href="Traum" title="Traum">Traum</a> oder <a href="Tagtraum" title="Tagtraum">Tagtraum</a>.
</p><p>Das Lied <i>In Dreams</i> von <a href="Roy_Orbison" title="Roy Orbison">Roy Orbison</a> beginnt mit der Zeile <i>A candy-colored clown they call the sandman / Tiptoes to my room every night</i>; die bedrohlich-invasive Seite der Sandmann-Figur wird durch die Verwendung des Lieds im Thriller <a href="Blue_Velvet_(Film)" title="Blue Velvet (Film)">Blue Velvet</a> von <a href="David_Lynch" title="David Lynch">David Lynch</a> betont.
</p><p>Das Thema Sandmann bearbeitet <i><a href="Enter_Sandman" title="Enter Sandman">Enter Sandman</a></i> von <a href="Metallica" title="Metallica">Metallica</a>. Hier ist der Sandmann das Schreckgespenst, das Albträume bringt. Ebenfalls Albträume, nämlich die Angst vor imaginären Monstern und einem bösen Sandmann, thematisiert <a href="Rammstein" title="Rammstein">Rammsteins</a> <i>Mein Herz brennt</i>. Auch das Lied <i>Sandman</i> der Band <a href="America_(Band)" title="America (Band)">America</a> nimmt Bezug auf eine Schreckensfigur, die hier allerdings eher als Symbol für die inneren Ängste zu verstehen ist.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Fähigkeit, Träume zu bringen, wird im Lied <i>Sandmann</i> der Band <a href="Oomph!" title="Oomph!">Oomph!</a> aufgegriffen: Hier wünschen sich Kinder zu träumen, um der Realität der Kinderarmut zu entfliehen.
</p><p>Die deutsche Band <a href="Saltatio_Mortis" title="Saltatio Mortis">Saltatio Mortis</a> zeigt in ihrem Lied <i>Der Sandmann</i> die Ambivalenz der Sandmann-Figur auf, indem sowohl die schreckbringende als auch die Traum bringende Seite eingearbeitet werden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im 2018 erschienen Musikvideo von <a href="Julien_Bam" title="Julien Bam">Julien Bam</a> wird der Sandmann von ihm selbst gespielt, die Sandfrau von <a href="Dagi_Bee" title="Dagi Bee">Dagi Bee</a>. Die Figur des Sandmanns taucht erneut in Julien Bams Webserie <a href="Der_Mann_im_Mond_(Julien_Bam)" title="Der Mann im Mond (Julien Bam)"><i>Der Mann im Mond</i></a> als wichtige Nebenfigur mitsamt seinem neuen Song <i>Fieber Flow</i> auf.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Der_kleine_H%C3%A4welmann" title="Der kleine Häwelmann">Der kleine Häwelmann</a></li>
<li><a href="Gutenachtgeschichte" title="Gutenachtgeschichte">Gutenachtgeschichte</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Ovid, Met.XI, 630.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johann_Christoph_Adelung" title="Johann Christoph Adelung">Johann Christoph Adelung</a>: <cite style="font-style:italic">Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart</cite>. 2. Auflage. <a href="Johann_Gottlob_Immanuel_Breitkopf" title="Johann Gottlob Immanuel Breitkopf">Johann Gottlob Immanuel Breitkopf und Compagnie</a>, Leipzig 1793 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Sandmann,+der">zeno.org</a> [abgerufen am 25.&nbsp;November 2024] Wörterbucheintrag „Sandmann, der“).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Sandmann&amp;rft.au=Johann+Christoph+Adelung&amp;rft.btitle=Grammatisch-kritisches+W%C3%B6rterbuch+der+Hochdeutschen+Mundart&amp;rft.date=1793&amp;rft.edition=2.&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Leipzig&amp;rft.pub=Johann+Gottlob+Immanuel+Breitkopf+und+Compagnie" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Enk.:&nbsp;<a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;aid=wzz&amp;datum=18340617&amp;seite=2&amp;query=%22Sandmännchen%22"><i>Der Platz im Herzen.</i></a> In:&nbsp;<i>Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode</i>, 17. Juni 1834, S.&nbsp;2 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/wzz</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">„<i>Bald kam Morpheus mit leisen Tritten zu dem Lager des Jünglings und streute seine Schlummerkörner über ihn.</i>“ <a href="Wilhelm_Hauff" title="Wilhelm Hauff">Wilhelm Hauff</a>, Lichtenstein. Kap 20 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/hauff/lichtens/lichtens.html"><i>Lichtenstein</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Herder: <i>Der Schlaf</i>, in: J.G. v. Herder’s sämmtliche Werke: Zur Philosophie und Geschichte, Band 22–23, 1821, S. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a href="E.T.A._Hoffmann" class="mw-redirect" title="E.T.A. Hoffmann">E.T.A. Hoffmann</a>: <a class="external text" href="https://de.wikisource.org/wiki/Der_Sandmann"><i>Der Sandmann: Nathanael an Lothar.</i></a> In: <i>Nachtstücke.</i> 1815,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Februar 2022</span> (wiedergegeben auf Wikisource).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASandmann&amp;rft.title=Der+Sandmann%3A+Nathanael+an+Lothar&amp;rft.description=Der+Sandmann%3A+Nathanael+an+Lothar&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fde.wikisource.org%2Fwiki%2FDer_Sandmann&amp;rft.creator=%5B%5BE.T.A.+Hoffmann%5D%5D&amp;rft.date=1815">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.andersen.sdu.dk/forskning/motiver/vismotiv_e.html?id=77"><i>The motif Ole Lukoie, the sandman in Hans Christian Andersen’s fairy tales and stories.</i></a> In: <i>andersen.sdu.dk.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 22.&nbsp;Februar 2022</span> (dänisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASandmann&amp;rft.title=The+motif+Ole+Lukoie%2C+the+sandman+in+Hans+Christian+Andersen%E2%80%99s+fairy+tales+and+stories&amp;rft.description=The+motif+Ole+Lukoie%2C+the+sandman+in+Hans+Christian+Andersen%E2%80%99s+fairy+tales+and+stories&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.andersen.sdu.dk%2Fforskning%2Fmotiver%2Fvismotiv_e.html%3Fid%3D77&amp;rft.language=da">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Anspielung an das Produkt des Schlafmohns als einst traditionelles Schlafmittel für Kinder, sowie auf den Morphiumkonsum des Autors</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Christian Andersen: <i>Sämmtliche Märchen. Mit 125 Illustrationen nach Originalzeichnungen von V. Pedersen, in Holz geschnitten von E. Kretzschmar.</i> 8. Auflage, Leipzig, 1863, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/tirol/alpenburg/pechmandl.html"><i>Das Pechmandl.</i></a> In: <i>Deutsche Alpensagen.</i> Gesammelt und herausgegeben von Johann Nepomuk Ritter von Alpenburg. Wien, 1861, <span style="white-space:nowrap;">S. 118–119</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Februar 2022</span> (wiedergegeben auf sagen.at).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASandmann&amp;rft.title=Das+Pechmandl&amp;rft.description=Das+Pechmandl&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.sagen.at%2Ftexte%2Fsagen%2Foesterreich%2Ftirol%2Falpenburg%2Fpechmandl.html&amp;rft.publisher=Gesammelt+und+herausgegeben+von+Johann+Nepomuk+Ritter+von+Alpenburg.+Wien&amp;rft.date=1861">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe David A. Jasen: <i>A Century Of American Popular Music. 1899–1999</i>. Routledge, New York, NY 2002, S. 134.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Joel Whitburn: <i>Top Pop Records 1940–1955</i>. Record Research, Menomonee Falls, Wisconsin 1973, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">In Großbritannien war jedoch die Coverversion von <a href="Dickie_Valentine" title="Dickie Valentine">Dickie Valentine</a> erheblich erfolgreicher. Am 22. Januar 1955 waren vier verschiedene Versionen von <i>Mr. Sandman</i> unter den ersten zwanzig der britischen Hitparade. Siehe hierzu: Dafydd Rees, Barry Lazell, Roger Osborne: <i>40 Years Of NME Charts</i>. Boxtree Ltd., London 1992, S. 19–22.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Don Tyler: <i>Music Of The Postwar Era</i>. Greenwood Press, Westport, CT 2008, S. 66.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.allmusic.com/album/mw0000193675">http://www.allmusic.com/album/mw0000193675</a></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.songtexte.com/songtext/saltatio-mortis/sandmann-2b532c52.html">Text</a> des Liedes <i>Sandmann</i> von <i>Saltatio Mortis</i>.</span>
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</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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